Verkehr-oder das Chaos auf den Straßen

Wenn ich einen der Unterschiede zwischen Deutschland und Bolivien nennen sollte, denke ich doch ziemlich bald an den Verkehr. Deutschland als ein Land mit unzähligen Regeln-die sogar zum größten Teil eingehalten werden- und noch mehr Schildern mit den verschiedensten Bedeutungen. Mit befestigten Straßen und neuen Autos.

Schaut man nur in Bolivien auf die Straßen zeichnet sich ein etwas anderes Bild ab. Angeschnallt wird es sich schon lange nicht mehr. Als ich an meinem ersten Tag in Bolivien vergeblich versuchte mit dem defekten Anschnallgurt im alten Taxi anzuschnallen, wurde ich zugleich von meiner Gastmutter ausgelacht. In Bolivien schnallt man sich nicht an, nur ab und zu erspähe ich doch mal eine Ausnahme, eine Seltenheit. Da man in Bolivien auf neue Autos mehr Steuern zahlt, findet man doch viel häufiger alte Schrottkarren, die der TÜV in Deutschland schon vor 10 Jahren aus dem Verkehr gezogen hätte. Fahrzeuge, bei denen man durch den Boden auf die Straße schauen kann. Britische Fahrzeuge, bei denen nur das Lenkrad und die Pedale nach links umgebaut wurden, der Rest sich aber noch auf der rechten Seite befindet. Fahrzeuge, die sich die ganze Zeit anhören, als würden sie sofort abnibbeln. Und und und.

Dadurch ist es kein Wunder, dass sich auf viel befahrenden Straßen ein extremer Geruch ausgebreitet hat, den man sonst eher auf einer Tankstelle findet. Und auch manchmal eine besonders alte Micro eine ganze Straße vernebelnd.

Aber nun zu den Straßen. Es gibt natürlich befestigte Straßen, jedoch grenzen an diese nur allzu häufig Staubige Wege aus festgefahrenem Dreck. Da jedoch ein Abfluss und Gullisystem fehlt, verwandeln sich die Straßen bei Regen geradezu in Flüsse und Seen. Und die unbefestigten werden regelrecht zu Matschpfützen. Straßenschilder gibt es auch nur bedingt und eingehalten werden sie eigentlich generell nicht. Die Ampeln sind auch nochmal eine Sache an sich. Während in Deutschland das Gelbe Licht einen dazu verleitet abzubremsen, wird es hier als Einladung interpretiert noch einmal so richtig auf Gas zu treten, damit man es sicher noch über die Kreuzung schafft. Und während man dann vor der zweiten Ampel  in der Mitte der Kreuzung abgebremst wird, wird man von einem lauten Hubkonzert begleitet. Und wenn die Autos mit 50 durch die Innenstadt rasen, wird vor Kreuzungen doch nicht abgebremst. Einmal kurz auf die Hupe drücken genügt vollkommen.

Wie schön erwähnt ist die Sicherheit beim Autofahren hier nicht so groß geschrieben. Auf den Motorrädern trägt wenn überhaupt nur der Fahrer einen Helm. Oft quetschen sich zudem über 3 Personen auf ein Motorrad. Kinder einbegriffen. Entweder auf dem Arm der Mutter oder nur zwischen den Beinen eingequetscht. Und natürlich ohne jegliche Art der Sicherung.

So ist der normale Verkehr. Es geht für den Einzelnen nur darum möglichst schneller als die Autos um ihn herum zu sein. Die ganze Situation verschärft sich nochmal auf den Mercados und besonders auf der Feria – ein Markt der zwei Mal die Woche stattfindet und zu meinem Leidwesen direkt auf meinem Arbeitsweg  liegt. Wodurch sich dieser um bis zu 15 Minuten an Feria-Tagen verlängert. CHAOS Pur. Die Ampelphasen werden schon längst nicht mehr eingehalten und die Hupen sind im Dauergebrauch. Der reine Horror.

Eigentlich würde man erwarten, dass es nur zu Unfällen kommt, aber tatsächlich scheinen viele Bolivianer einfach nur sehr viel Glück zu haben. Und sind natürlich an die Situation gewöhnt. Dennoch sind die Sirenen der Krankenwagen im Dauergebrauch. Ich muss sagen, dass etwas mehr Ordnung sicher nicht schaden würde.

Feste auf bolivianisch

Hochzeiten und Geburtstage kennt man ja aus Deutschland und natürlich gibt es sie auch in Bolivien, auch wenn diese hier etwas anders gefeiert werden.

Vor ein paar Wochen hat Helen mich spontan eingeladen sie auf eine Hochzeit von Leuten aus ihrem Projekt zu begleiten. Also ging es am Abend los zur Kirche. Als wir ankamen, fragten wir uns jedoch, ob wir richtig sind. Die Kirche war 10 Minuten vorm Gottesdienst vollkommen leer. (Gottesdienste beginnen hier in Bolivien eigentlich ziemlich pünktlich) Am Ende wurden wir jedoch bestätigt, dass wir richtig waren, weil Mitarbeiter aus Helens Projekt kamen. Schließlich traten auch schon Braut und Bräutigam in die Menschenleere Kirche ein. Es ist hier in Bolivien anscheinend so, dass nur die enge Familie bei der Hochzeit in der Kirche dabei ist, wie mir kurz davor eine bolivianische Freundin erzählte. Nach dem kurzen Gottesdienst wurden Bilder vom Brautpaar mit Gästen gemacht (etwas, was man an dem Abend noch viel sehen würde). Nach der Kirche machten wir uns auf zur Feierlocation, wo gerade erst alles aufgebaut wurde. Während unserer mehrstündigen Wartezeit bis die Hochzeit weitergeht, wurden wir mit Cola und Bier versorgt. Schon dass halbvolle Glas wurde einem wieder nachgeschenkt. Erst um kurz vor zwölf ging die Feier weiter. Es wurde gegessen, getanzt und sehr viel Bier getrunken. Um 2 kamen immer noch Leute an. Und erst um 6 Uhr morgens wurde die Torte angeschnitten, aber nicht vor dem traditionellen „Stupser“ des Gesichts in die Torte. In dem Moment war das Brautpaar jedoch so betrunken, dass sie die Torte gar nicht mehr ohne fremde Hilfe anschneiden konnte.

Eine echt ganz andere Hochzeit.

Die Woche drauf folgten typisch bolivianische Geburtstage, die eins gemeinsam hatten: Nach der Torte geht die Mehrheit. Aber erstmal von Anfang an.

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Für den Geburtstag meines Gastbruders, den er in politischer Ironie Mexiko widmete (Trump), hat meine Gastmutter beschlossen unser Haus dementsprechend zu verzieren. Da sie jedoch auch das Essen kochte, blieb die komplette Arbeit eigentlich an Miguel und mir hängen. Am Abend war ein buntes Durcheinander an den Freunden Miguels und der Familie, anscheinend ist es in der Familie beinahe ein Skandal, wenn ein Familienmitglied nicht erscheint. Als alle da waren- wie immer zu spät- gab es Essen und dann auch Torte. Das anschneiden der Torte hieß dann für die Familienmitglieder: endlich dürfen sie nach hause gehen und schlafen. Da das ganze nur als Cena (Abendessen) geplant war, wurde nicht getanzt, nur geredet. Soweit zu dieser eher normalen Geburtstagsfeier. Denn am nächsten Tag erlebte ich ein gaanz anderes Geburtstagsfest.

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Es war der Kindergeburtstag, des zweijährigen Carlitos, der mit seinen Elten in einem riesigen Condominio wohnt (so wie die Gated Communities in den USA). Auf dem Weg zur Feier meinte mein Gastbruder nur, dass die Menschen hier für Kindergeburtstage oft so viel ausgeben, wie für Hochzeiten, wenn nicht sogar noch mehr. Demnach war ich schonmal gespannt. Als wir in dem Condominio, das für sich schon mal eine eigene Welt ist ankamen, war das schon mal eine Sache an sich. Dann kamen wir jedoch zur Partylocation, dort waren passend zum Dinosaurierthema riesige Dinosaurier aufgestellt, es gab eine Zuckerwattemaschiene, eine Eismaschiene (beklebt mit dem Gesicht Carlitos), 2 Animateure für die Kinder, eine Kindermal- und Kinderschminkstation, Geschenktütchen… Zusätzlich wurden die ganze Zeit, auch von uns-Hannah, Hannes und mir, weil wir etwas mithalfen- Snacks verteilt… Es gab einfach alles. Und das für einen zweijährigen Jungen. Normal werden wohl nur die ersten Geburtstage so groß gefeiert, aber da Carlitos an seinem ersten Geburtstg mit seinen Elten verreist war, musste es der zweite sein. Und auch hier: nachdem die Torte gegessen war, verschwanden fast alle. Ich diesmal auch relativ bald, weil ich von den ganzen feiern echt müde war und am nächsten Tag arbeiten musste…

Bei Festen in Bolivien merkt man zum Teil schon, weil sich traditionellere bolivianische Einflüsse mit vor allem amerikanischen Einflüssen mischen. Es waren auf jeden Fall komplett andere Erfahrungen für mich.

Unterstützung für den Hogar

Wie durch meinen Blog sicher schon herausgekommen ist, spielt Musik besonders für die Mädchen im Hogar eine große Rolle. Und hierbei brauchen wir DEINE Hilfe. Denn Musiklehrer wollen bezahlt werden und an dieser Stelle bist DU an der Reihe. Während ich hier in Bolivien zusammen mit anderen Freiwilligen auf eine Art und Weise den Mädchen helfe, haben ehemalige Freiwillige den Verein Sonrisa e.V. gegründet um auf andere Art zu helfen-durch direkte finanzielle Unterstützung. Auf Betterplace kannst jetzt auch DU dem Hogar helfen! Auch nur eine kleine Spende macht einen Unterschied!

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Vielen Dank für DEINE Unterstützung!

Das erste Mal komplett allein unterwegs.

Nach Chile ging es dann für mich nach La Paz. Alleine. Anders als ich nämlich davor gedacht habe, war keiner der anderen Freiwilligen in der Stadt. Also habe ich mir ein Hostel mit Gruppenschlafsaal gesucht- so lernt man am besten Leute kennen. Und mein Plan ging auf! Ich hatte immer jemanden zum Reden und Erfahrungen austauschen.

Am Flughafen angekommen bin ich mit Minibus (in Santa Cruz Trufi) in die Stadt gefahren, denn der Preis für die Taxen war mir im Vergleich einfach zu hoch. Dadurch hat es jedoch etwas gedauert bis ich mich in La Paz orientiert hatte und schließlich mein Hostel gefunden habe,  das schön zentral lag. Nachdem ich meine Sachen abgelegt hatte, habe ich mich erstmal zu Fuß aufgemacht die Stadt zu erkunden und lernte auch prompt auf einem der zahlreichen Miradore (Aussichtsplattform) einen weiteren Deutschen kennen, der mir noch einige hilfreiche Tipps geben konnte. Nach einer ausführlichen Shoppingtour ging es dann auch schon wieder zurück ins Hostel, wo ich meine Mitbewohner für die Nacht kennenlernte: 3 Chilenen, 2 Brasilianerinnen und 1 Argentinier. Generell habe ich auf meiner Reise viele Lateinamerikaner getroffen, weil diese gerade alle Sommerferien haben. Nach vielen Gesprächen und Erfahrungsaustauschen ging es für mich dann auch ins Bett um am nächsten Tag fit für meine Tour nach Tiwanaku zu sein, mit die bekannteste Ruine der Prä-Inka-Zeit.

Am Tag nach der super interessanten Tour ging es für mich nach Copacabana, einem kleinen Turistädchen am Titicacasee, welches gefühlt nur aus Hostels, Restaurants, Reiseunternehmen, einer Kirche und dem Mercado besteht. Dort begegnet man fast nur Turisten ohne Ende. Ich muss sagen, dass ich eigentlich eine Abneigung gegen Turistädte habe, aber ich kann schon auch verstehen, warum so viele Leute dorthin gehen: Es ist echt schön dort. Am ersten Abend sind wir-ich zusammen mit einer Gruppe verrückter Argentienier aus meinem Hostel- auf den Hausberg Copacabanas geklettert um die Aussicht zu genießen.

Am nächsten Morgen ging es dann in strömenden Regen auf zur Isla del Sol (Sonneninsel). Ich hatte mir fest vorgenommen diese zu überqueren und machte mich von daher auf den Weg. Schnell klärte sich der Himmel auf und übrig blieb nur eine dünne Wolkenschicht, die mich vor den unbarmherzigen Strahlen der Sonne schützte. Was echt gut war, denn ich war als Tieflandbewohnerin weder an Berge, noch an diese Höhe gewohnt und musste schon so zahlreiche Pausen einlegen. Aber auch auf diesem Weg blieb ich nicht lange alleine, schnell traf ich andere die denselben Weg gingen. Am Süden der Insel angekommen (ich kam vom Norden) kam dann auch schließlich die Sonne raus und begrüßte uns am Hafen und so konnte ich noch die letzten Stunden, während der ich auf mein Boot zurück wartete, die Sonne und den wunderschönen Anblick der Isla del Sol genießen. Die Fahrt zurück war dann nochmal eine andere Sache. Ebenfalls im Licht der Sonne ging es auf dem Dach des Bootes zurück nach Copacabana. Und es war eine der lustigsten und verwirrensten Bootsfahrten meines Lebens. 4 Argentinier, die kein Wort Englisch sprachen, 2 Koreaner und ein Deutscher, die kein Wort Spanisch sprachen-nur Englisch- und ich. Das heißt ich war Übersetzer und es war so verwirrend ständig umzudenken. Spanisch-Englisch, Spanisch-Deutsch, Englisch-Spanisch…Hääh? Besonders lustig war es jedoch anzusehen, wie das Gespräch ohne meine Hilfe verlief. Zum Teil haben sie einander auch sogar verstanden.

Am nächsten Tag ging es dann zurück nach La Paz, wo ich den Tag darauf dann noch die Valle de la Luna und das Cocamuseum besuchte. Ein schöner Abschluss meiner Reise bevor ich mich dann auf zum Zwischenseminar nach Sure machte.

Als Fazit muss ich sagen, dass allein reisen echt Spaß macht und man so auch viele neue Menschen kennenlernt und sich selbst so auch echt weiterentwickeln kann. Allerdings war es für mich auch sehr anstrengend, weil man sich um alles selbst kümmern muss. Ich würde es jedoch jedem mal empfehlen, weil man so viele Erfahrungen gewinnt! Denn was meine Reise so toll gemacht hat, waren nicht nur die Orte an denen ich war, sondern vor allem auch die Menschen denen ich begegnet bin.

Erstmals raus aus Bolivien: Ab nach Chile!

 

Schon seit mehreren Monaten stand für mich fest, dass ich eine Freundin ich Chile zu Silvester besuchen würde. Dabei muss ich zugeben, dass so ein fester Termin für mich echt gruselig war, weil ich sonst Freitags oft noch keine Idee habe, was ich am Wochenende machen werde. Wie soll ich dann wissen, wie das alles in ein paar Monaten aussehen wird?!

Aber in diesem Moment schien dann doch meine deutsche Art durch. Mit meinem schnell, schnell am Tag zuvor gepacktem Rucksack stand ich dann Mittags zusammen mit meinem Gastbruder, der mich netterweise zum Flughafen gefahren hatte, am diesem, bereit das erste Mal alleine einen Flug anzutreten. Nachdem ich alle Sicherheitskontrollen passiert hatte, durfte ich dann noch ein paar Stunden bis zum Boarding warten. Und fürs warten ist der Flughafen in Santa Cruz nicht der beste, er ist sehr klein für eine so große Stadt und die Geschäfte sind auch überschaubar. Aber auch diese Wartezeit war bald überbrückt und ich befand mich schnell auf dem Weg nach Santiago de Chile. Nach einer Zwischenlandung in Iquique, die aus anstehen ei der Migracion und Gepäckdurchchecken durch den Zoll bestand, war ich endlich in Santiago. Schon bei der Ankunft in Iquique fielen mir einige Unterschiede zu Bolivien auf. In Santa Cruz gibt es so etwas wie ein Gepäckförderband nicht, dein Gepäck, dass du abgibst wird per Hand zum Flugzeug und vom Flugzeug getragen und das war nicht das einzige. Aber dazu später mehr.

Durch den Zwischenstopp in Iquique verließ ich den Flughafen am Nationalen und nicht Internationalen Ausgang, dadurch dauerte es etwas meine Freundin zu finden, die mich am Internationalen erwartete. Am Ende befand ich mich jedoch in einem Auto mit funktionierenden Anschnallgurten-das gibt es schon auch in Bolivien, jedoch ist die Nutzung dieser dem Fahrer überlassen-,das mich über gut befestigte Straßen, die geradezu an Deutschland erinnerten, zu dem Haus brachte in dem ich die Woche wohnen würde. Die Leute in diesem Haus sind echt richtig lieb und cool drauf, für mich kam immer wieder der Vergleich zu LAuberge Español auf, obwohl es eigentlich nur Chilenen waren. Ein verrückter, wild gemischter Haufen.

Als wir denn am nächsten Tag die Stadt besichtigten kam ich aus dem Staunen nicht mehr raus, ich dachte ich befinde mich in Spanien. Ich muss sagen, dass Santiago für mich ein größerer Kulturschock war als nach Bolivien zu kommen. Einfach weil es dort so westlich ist. Man sieht der Stadt einfach nicht an, dass sie in Südamerika liegt. Dazu passt die Geschichte, dass es in Chile eine Bewegung gibt, die will, dass Chile Teil der EU wird.

Um nur ein paar Unterschiede aufzuzählen: Es gibt Bushaltestellen und U-Bahn, es gibt durchgängige Bürgersteige, es ist deutlich sauberer, es gibt Radwege und Radfahrer, es gibt durchasphaltierte Straßen, es gibt deutsche Schokolade, deutschen Käse…Meine Freundin übertitelte dies mit dem Stichwort: Zivilisation. Ich muss sagen, wenn das Zivilisation war, ist mir die „Wildnis“ Bolivien lieber. Chile ist zwar ganz nett, aber teuer und auch nicht Bolivien. Und ich muss sagen, dass obwohl Bolivien vom Entwicklungsstand hinter Chile liegt uns es doch an nichts fehlt.

Mein Highlight in Chile war Val Paraiso, eine Malerische Hafenstadt. Ich konnte nicht nur seit über 4 Monaten mal wieder Fisch genießen und dass Meer sehen, sondern auch diese schöne Stadt bewundern. Wir besuchten auch noch Viña del Mar, welches jedoch deutlich touristischer angelegt war, jedoch einen geilen Sandstrand hatte.

Die restliche Zeit in Chile verbrachte ich damit Santiago kennenzulernen und Silvester zu feiern, bevor ich mich dann auch schon auf den Weg nach La Paz machte.

Ich muss sagen, dass mir diese Reise noch einmal mehr die Unterschiede zwischen den verschiedenen Ländern Lateinamerikas aufgezeigt hat. Dabei muss ich jetzt natürlich betonen, dass dies zum einen subjektive Eindrücke und zum anderen auch überspitzt dargestellte Eindrücke waren.

Reunión de Navidad-2

Dieses Wochenende haben wir im Hogar eine Reunión del trabajo gemacht. Genaugenommen eine reunión de navidad (Weihnachten). Das heißt zusammen mit Toti- unserer Koordinatorin- und anderen Freiwilligen ging es ans Basteln, Plätzchen backen und singen im Hogar.

Laura hat sich um die Plätzchen gekümmert.

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Jana hat mit den Mädels Oh Tannenbaum auf Deutsch eingeübt und die anschließende Präsentation war echt gut-geradezu wie in Deutschland.

 

Und ich habe mit den Mädels Engel und -aus Mangel an weißem Papier- bunte Schneeflocken gebastelt.

Es war echt ein schöner Nachmittag und wir hatten viel Spaß mit den Mädchen. Am Ende konnten wir den Tag zunächst mit den Mädchen bei Keksen und Soda und dann noch mit den anderen Freiwilligen beim Pizzaessen ausklingen lassen. Eine erfolgreiche Reunión!